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Philosophie

Wir leben in einer Zeit eines großen persönlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wertewandels und einer Ausrichtung auf "bewußt Sein" und "selfness" -  wir sind immer mehr dazu aufgefordert, die Verantwortung für uns selbst zu übernehmen. Es geht um die Erfüllung des eigenen Lebens. Der Weg des Herzens mit Liebe und einem Lächeln kann dabei neue Türen öffnen.

Die Natur ist uns in unserem Da-Sein eine gute Lehrmeisterin:
Eine Pflanze - sei es eine Rose oder eine Ringelblume - und auch ein Tier leben einfach ihr Leben und fragen nicht, ob sie etwas anderes sein sollten, sie sind einfach, was sie sind, sie leben ihre Essenz und Bestimmung, sie leben in der Einheit mit dem Universum.
Oder haben Sie schon einmal eine Rose gesehen, sich sich dabei anstrengt, ihre Blüten zu entfalten und ihren Duft zu verströmen?

Der Mensch scheint hier anders zu sein: auch wir werden mit einem bestimmten Potenzial geboren, mit einer Lebensaufgabe, und es liegt ganz an uns, unser Potenzial zu fördern, zu nähren und uns mit unserer wahren Essenz zu verbinden - oder es zu vergessen.

Für die meisten von uns ist das aber nicht so einfach. Wenn wir aufwachsen haben wir in unserer Kultur, in unserer Gesellschaft und in unserer Familie sehr oft gelernt, wie wir sein und welchem Ideal wir entsprechen sollten - "es soll was aus uns werden"! Wir strengen uns an, erfolgreich zu sein, besser zu sein als andere, wir vergleichen uns mit anderen und stehen in ständigem Konkurrenzkampf. Wir lernen auf die Erwartungen und Sichtweisen anderer einzugehen, um akzeptiert zu werden und in der bedrohlichen Welt nicht alleine dazustehen.

Selten hat uns jemand darin ermutigt, einfach zu sein, wer wir sind. Unsere Einzigartigkeit und unser Licht leuchten zu lassen. Uns zu entfalten wie eine Rose. Wir versuchen "anders" zu sein und streben danach, einem Idealbild zu entsprechen und erfahren dabei sehr oft ein Getrenntsein, wir werden konditioniert, was sein darf und was nicht sein darf. Und in diesem Prozess des "werden" fragen wir uns nie, wer wir "sind". Wir entfremden uns von uns selbst.

Dieses Entfremden und das Gefühl "nicht richtig zu sein" sind der Hauptgrund für das Leiden in der Welt. Alle alten Ängste, Kränkungen und Verletzungen halten uns oft in einem Bewußtsein von Machtlosigkeit fest und lassen uns nicht nach unseren größeren Möglichkeiten suchen. Solange wir in diesem Selbstbild gefangen bleiben, werden wir uns endlos wiederholen. Einige dieser Wunden und Schwierigkeiten haben ihren Ursprung im eigenen Leben, manche können auch in der Familie "vererbt" worden sein, indem Gewohnheiten und Verhaltensmuster von den Großeltern auf die Eltern und Kinder weitergegeben werden.

All diese Wunden sind in unserem energetischen Feld - unserer Aura - "gespeichert" und haben einen Einfluss auf uns und unser Umfeld.

Es liegt an uns, uns selbst immer wieder neu zu entdecken, mutig neue Schritte zu wagen und das Leben in Liebe zu leben.

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